Ein paar Worte zu den Fotos: Seien Sie nicht allzu traurig, wenn Ihre Hauswurze nicht ganz so leuchten wie auf den Fotos, bzw. stecken Sie Ihre Erwartungen nicht allzu hoch. Auch ich habe der Verlockung nicht widerstehen können, die Fotos über leichten Änderungen an Helligkeit und Kontrast etwas schöner darzustellen, wenngleich ich hier Maß und Ziel gewahrt habe - so hoffe ich jedenfalls. Dazuhin haben Semperviven im Vorfrühling und Frühling von Natur aus ihre satteste Färbung - und da fotografiere ich natürlich. Auch Nahrhaftigkeit - oder besser: Stickstoffarmut - des Bodens und weitere Umweltbedingungen spielen bei der Färbung eine Rolle, so dass in situ-Fotos, also Fotos wild wachsender Pflanzen, anders zu bewerten sind als Fotos kultivierter Pflanzen.
Alle Fotos und animierten Gifs sind vom Autor, sofern nicht anders angegeben. Der Gebrauch meiner Fotos ist zu botanischen und privaten Zwecken sowie zu Präsentationen bei Naturschutzzwecken und schulischen Zwecken erlaubt. Bei Veröffentlichung muss eine Quellenangabe vorgenommen werden und eine vorhere schriftliche Erlaubnis von mir vorliegen. (Näheres siehe.unter Copyright).


Ein paar Worte zur genauen Angabe der Standorte: Botanik sollte
keine Geheimwissenschaft für Akademiker mit Titel sein, und es sollte
hier keine Privilegiertheit und Abschottung geben, die allzu oft
mit Arroganz und elitärem Denken einher geht. Letzteres schützt
nicht zwangsläufig vor schädlichem Verhalten, wie auch "beim
gemeinen Volk" durchaus ebenfalls eine Sensibiltät gegenüber
naturbewahrendem Verhalten vorhanden ist. Ich setze auf den gesunden Menschenverstand
und die Einsichtsfähigkeit, die überall angesiedelt sein sollte.
Hierbei ist Aufklärung eine nützliche Sache. Natürlich gilt
es, Naturschutzgesetze zu beachten, und sich - noch wichtiger - stets verantwortungsvoll
und schützend zu verhalten, Fotos nicht um jeden Preis zu machen,
Naturschätze für die nachfolgenden Generationen zu bewahren helfen....
Gibt man die Standorte nicht genau an, ein zwar verbreitetes und viel
kopiertes Vorgehen, das aber meist wenig reflektiert scheint, und bis auf
wenige begründete Ausnahmen nicht nötig ist, dann ist nicht zwangsläufig
ein besserer Schutz hiermit verbunden. Zu wissenschaftlichem Schaden, der
aus dieser Praxis entsteht, ein Beispiel: Die Lochen-Hauswurze sind in
einer baden-württembergischen Dokumentation mit der Höhenangabe
des Lochengipfels versehen, obwohl sie dort nicht wachsen. Man kann einige
ihrer Rosetten vom Normalweg aus bewundern, falls man weiß, wo, und
richtet hierbei nicht den geringsten Schaden an. Warum soll man dann den
Standort nicht nennen, und bewundernde Betrachtung ermöglichen? Und
Bewunderung und Sympathie und Einfühlungsvermögen und Wissen
sind das Schlechteste nicht. Viele Schäden entstehen aus Unwissenheit
und wären bei Information vermeidbar. ..
Außerdem schützt man nur was man kennt, und kann nur das
als schützenswert empfinden, wozu man einen Bezug gewonnen hat ...
Kurz und gut: Ich gebe die Standorte an!
Die hier verwendete Nomenklatur orientiert sich nach der von
Gérard Dumont, Pouldergat, Frankreich, in seinem Nomenclaturae Explorator
vorgeschlagenen Lesart.
"Harmonie: Manus Welt"
http://manus.heim.at
http://membres.lycos.fr/manusemper
http://berg.heim.at/tibet/451704
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